Dornfelder: Donfelder ist eine frühreifende rote Rebsorte. Sie ist eine Kreuzung aus ( Frühburgunder x Trollinger ) x ( Portugieser x Lemberger) und wurde 155 durch August Herold gezüchtet. Seine Farbe ist schwarzrot bis violett und man findet Aromen von Brombeere, Sauerkirsche, grüner Paprika und Holunder wieder. Dornfelder hat eine kräftige Säure und einen würzigen Fruchtgeschmack.
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Saint Laurent: Der Saint Laurent ist eine rote Rebsorte, die Mitte des 19. Jahrhunderts durch den Weinbaupionier Johann Philipp Bronner aus Frankreich nach Deutschland eingeführt wurde. In Deutschland ist sie seit den 50er Jahren nahezu ausgestorben, gelangt aber gegen Ende der 90er Jahre wieder vermehrt zu neuen Ehren. Seine Farbe ist tiefrot und er weißt einen intensiven Duft nach Waldbeeren und Schwarzkirschen auf. Geschmacklich hat er eine leichte Säure und einen mittleren Körper.
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Spätburgunder: Der Spätburgunder, auch Pinot Noir oder Blauburgunder genannt, ist eine rote Rebsorte. Seine Herkunft ist umstritten, er stammt wahrscheinlich von einer burgundischen Wildrebe ab. Spätburgunder ist eine schwierige Rebsorte, die sehr dünnhäutig ist und stark auf Klimaschwankungen reagiert. Unter dem Namen „Blanc de Noirs“ werden die Spätburgunder Trauben gepresst und nur der helle Safte ohne Einmaischung der Schale wird vergoren. Sein Farbspektrum reicht von ziegel- bis tiefrot und er hat Aromen von Brombeeren, Walsbeeren, Himbeeren, Kirschen, Rauch und Leder. Sein Geschmack ist samtig, mit feiner Säure und einem gehaltvollen Körper.
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Blauer Portugieser: Der Blaue Portugieser ist eine rote Rebsorte. Vorteil des Portugiesers ist, daß er mit fast allen Böden zurechtkommt, flache Lagen akzeptiert und sich gut maschinell bearbeiten lässt. Er wird häufig zu einfachen rubinroten Weinen gekeltert oder als Rosé (Weißherbst) ausgebaut. Seine Farbe ist hellrot und im Geschmack wird er als angenehm, süffig, frisch und vollmundig bezeichnet. Er hat eine frische Säure und einen leichten Körper.
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Riesling: Riesling ist eine weiße Rebsorte, sie gehört zu den besten und wichtigsten Weißweintrauben. Da Riesling zu den spät reifenden Trauben gehört, stellt er hohe Anforderungen an die Lage. Optimal reift er in wärme speichernden steinigen Lagen. Riesling stammt aus einer Kreuzung von Heunisch und Traminer-Sämlingen und wurde bereits vor 1500 das erste mal urkundlich erwähnt. Seine Farbe ist blass mit Grünstich bis goldgelb und seine Aromen reichen von Aprikose, Quitte, Ananas und Mango bis hin zu verschiedenen Kräutern. Geschmacklich bietet er eine rassige Säure und einen leichten bis kräftigen Körper.
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Grauer Burgunder: Grauer Burgunder, auch Pinot Gris oder Pinot Grigiot genannt, ist eine weiße Rebsorte. Sie ist eine Mutation des Spät- bzw. Blauburgunders. Die Haut der Beeren ist rötlich bis rot gefärbt, die vollreifen Trauben wirken häufig grau. Der gekelterte Wein hat meist eine kräftige goldgelbe Farbe und ein Aroma aus Äpfeltönen. Sein eleganter Geschmack hat mehr Säure und weniger Süße.
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Weißer Burgunder: Der Weiße Burgunder, auch Pinot Blanc genannt, ist eine weiße Rebsorte. Seit dem 14. Jahrhundert ist die hellste aller Burgundersorten bekannt, sie stammt wahrscheinlich aus einer Mutation des Grauburgunders. Die Farbei reicht von blass- bis hellgelb und man findet Aromen von Bananen, Aprikosen, Karamell, Zitronen, grüne Bohnen und Heu. Im Geschmack hat der Weiße Burgunder eine feinrassige Säure und einen mittleren bis kräftigen Körper.
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Müller-Thurgau auch Rivaner genannt: Müller-Thurgau ist eine weiße Rebsorte. 1882 wurde Sie vom Schweizer Rebforscher Hermann Müller aus Thurgau gezüchtet. Es handelt sich um eine Kreuzung aus Riesling und Gutedel. Durch geringe Ansprüche an Klima und Bodenbeschaffenheit, reifen die Reben früh und bringen große Ertragsmengen. Seine Farbe ist blaß- bis hellgelb und man findet Aromen vom grünen Apfel, Zitrone, Muskat, grüne Paprika und Geranie. Die Sorte Müller-Thurgau ist aufgrund ihrer geringen Säure mild, aber dennoch fruchtig im Geschmack mit einem leichten bis mittelschweren Körper.
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Silvaner: Der Silvaner ist eine weiße Rebsorte und gelangte im 17. Jahrhundert wahrscheinlich aus Südeuropa nach Deutschland. Auf Verwitterungsböden entstehen feine, elegante Weine. Der Silvaner ist kräftig im Wuchs und liefert in frostsicheren Lagen gleichmäßige Erträge. Er ist sehr blass in der Farbe und man finden Aromen von Stachelbeere, Quitte, Karamell und Heu. Sein Geschmack ist mild bis feinrassig.
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Kerner: Kerner ist eine weiße Rebsorte, die 1929 vom roten Trollinger und weißen Riesling gekreuzt wurde. Benannt wurde sie nach dem schwäbischen Arzt, Dichter und Weintrinker Justinus Kerner. Sie sind in der Farbe hell- bis strohgelb und haben Aromen von Birne, schwarze Johannisbeere, grüner Apfel, Aprikose und Muskat. Die Weine ähneln dem Riesling, sind mild bis rassig im Geschmack und haben einen mittleren bis kräftigen Körper.
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Bacchus: Baccus ist eine weiße Rebsorte. Als Kreuzung aus (Silvaner x Riesling) Müller-Thurgau wurde sie 1993 von Peter Morio und B. Husfeld gezüchtet. Baccus ist eine frühreifende Rebsorte, die sehr hohe Reifegrade erreicht und frische Qualitätsweine liefert. Seine Farbe ist blaßgelb mit einem zarten Grünstich. Bei Aromen von Muskat und roten Johannisbeeren hat er eine feinrassige Säure und einen mittleren bis schweren Körper.
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Scheurebe: Die Scheurebe ist eine weiße Rebsorte. Sie entstand 1916 durch eine Kreuzung von einer unbekannten Wildrebe und dem Riesling durch Dr. Georg Scheu. Weine aus der Scheurebe werden oft als Süß- oder Dessertwein ausgebaut. Bei vollständiger Reife entwickeln sich Aromen aus schwarzen Johannisbeeren, Pampelmuse und tropischen Früchten.
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Gewürztraminer: Der Gewürztraminer ist eine weiße Rebsorte, die bereits um das Jahr 1500 in Deutschland angebaut wurde. Die Trauben des Gewürztraminers sind rötlich gefärbt und er stellt hohe Ansprüche an Lage und Boden. Der Gewürztraminer zeichnet sich durch intensive Aromen wie Rose, Lychee, Bitterorange und Marzipan aus und hat eine goldgelbe Farbe.
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Kanzler: Kanzler ist eine weiße Rebsorte. Die Sorte wurde von Georg Scheu 1927 gezüchtet Die Kanzler-Rebe wird hauptsächlich an der Nahe angebaut. Es enstehen fruchtige und hochwertige Weine.
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Ortega: Ortega ist eine weiße Rebsorte, sie wurde 1948 durch Dr. Hans Breider aus Müller-Thurgau x Siegerrege gekreuzt. Ortega ist früh-reifend, frostunempfindlich und erreicht häufig hohe Mostgeweichte. Seine Farbe ist blass- bis hellgelb und man findet Aromen von Honig, Birne, Quitte, reife Banane und getrockneten Aprikosen. Sein Geschmack zeichnet sich durch feines Bukett und harmonische Fülle aus.
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Chardonnay: Der Chardonnay gilt als sehr hochwertige Weißweintraube. Sein Wein zeichnet sich vor allem durch Körperreichtum aus. Der Chardonnay kann den Charakter der Weinbergslage gut zum Ausdruck bringen. Typisch ist sein Geschmack nach Walnüssen, zuweilen auch als rauchig bezeichnet.
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Sauvignon Blanc: Sauvignon Blanc ist die zweitwichtigste weiße Rebe nach Chardonnay. Sortenrein ergibt sie einen frischen Wein mit eigenwilligen, pikanten Johannis- und Stachelbeeraromen, häufig auch „grünen“ Noten (frisch gemähtes Gras), und einem unnachahmlichen Mineralton mit einer unterstützenden Säurestruktur.
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